Der Fahrrad Airbag

Bei dem Wort Airbag denkt man zuallererst an ein Auto. Heutzutage gibt es aber ebenfalls einen Airbag, der Deinen Kopf und Nacken im Falle eines Fahrradunfalls schützt, ohne dass Du einen Helm tragen musst. Du fragst Dich, wie das funktionieren soll? Wir geben Dir die Antwort.

Was ist der Fahrrad Airbag?

Der Hövding Fahrrad Airbag verbindet den fehlenden Stil eines Fahrradhelms mit maximaler Sicherheit beim Fahrradfahren. Die komplexe Erfindung sieht aus wie ein robuster Kragen, wird zum Schutz aktiviert und um den Hals gelegt. Wird eine ungewöhnliche Bewegung wahrgenommen, wird der im Kragen eingebaute Airbag ausgelöst. Es sieht dann aus wie eine Art Trockenhaube, die aus ultraresistentem, reißfestem Nylonstoff besteht. Der Airbag umschließt Deinen ganzen Kopf und schützt Dich vor Kopfverletzungen.

Wie funktioniert der Airbag?

Der Hövding wird wie eine Halskrause um den Hals gelegt und hat einen integrierten Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Mit einem Reißverschluss lässt sich der Kragen einfach schließen und teilt durch einen Piepston mit, dass die Airbags aktiviert und der Fahrradfahrer geschützt ist. In verschiedenen Größen erhältlich, lässt er ausreichend Bewegungsfreiheit, um im Straßenverkehr den Überblick zu behalten. Scheinbar unsichtbar, kannst Du Dir bei einem Unfall trotzdem sicher sein, dass der Hövding wortwörtlich für Dich einspringt. Im Falle eines Sturzes wird er innerhalb von 0,1 Sekunden ausgelöst und umschließt Deinen kompletten Kopf. Lediglich Dein Sichtfeld ist noch frei. So wird Dein Kopf stabilisiert und geschützt, bevor er auf Gegenstände oder den Boden prallt.

Qualität hat ihren Preis

Das Prinzip ist einfach und sicher, jedoch nicht ganz billig. Für das neueste Modell des Hövding musst Du knapp 300 Euro hinblättern. Zum garantierten Schutz gibt es dabei auch noch die Möglichkeit Notfallkontakte einzurichten, die bei einem Unfall sofort mit Deinem Standort benachrichtigt werden. Da kommt der normale Fahrradhelm nicht mit. Das Vorgänger-Modell 2.0 benachrichtigt zwar keine Notfallkontakte, bietet beim Radfahren aber trotzdem einen höheren Schutz als normale Fahrradhelme.

Einweg Produkt

Doch zwischen den ganzen Vorteilen verbirgt sich neben dem hohen Preis auch der Nachteil, dass der Airbag nur ein einziges Mal ausgelöst werden kann. Danach muss ein neues Modell her. Bei dem Preis ist das nicht für jeden mal so eben ersetzbar. Das Angebot, den ausgelösten Helm einzuschicken und für die Hälfte des Neupreises einen neuen zu bekommen, kommt vielen Kunden daher sehr entgegen.

Wie sicher ist er?

Es mag zu Beginn ein komisches Gefühl sein, ohne Fahrradhelm zu fahren und im Falle eines Unfalls trotzdem ein Gefühl von Sicherheit zu verspüren. Du kannst den Airbag leider nicht testen, da er beim Auslösen sofort ersetzt werden muss. Doch unzählige Tests anhand von Crash Dummies und Testpersonen zeigen, dass die Airbag-Technologie einen 8x höheren Schutz als die klassische Fahrradhelme bietet und das Risiko eines Schädelbruchs fast vollständig eliminiert werden kann. Sicher bist Du mit dem Hövding also allemal.

Du möchtest mehr Infos zur Sicherheit bei der Fahrradnutzung und der Technologie der Airbags bekommen? Vereinbare über flexini jetzt einen Termin bei einem Fahrradhändler in Deiner Nähe und lasse Dich beraten!

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