Die vier besten Fahrräder für die Stadt

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Wo leidenschaftliche Fahrer durch die große Auswahl an Möglichkeiten aufblühen, fühlen sich viele Rad-Neulinge überfordert. Wie soll man sich da orientieren und woher weiß ich überhaupt was ich brauche? Hilfe naht! Willst Du Dein Bike hauptsächlich in der Stadt nutzen, lassen sich das Mountainbike und das unkomfortable Rennrad direkt ausschließen. Es gibt vier Räder, die sich in der Stadt und im Straßenverkehr gut fahren lassen. Das ist, wie der Name verrät, das Cityrad, das Hollandrad, das Trekkingrad und das Crossbike. Wir erklären Euch die Unterschiede.

Das Cityrad

Mit Verkaufszahlen von rund 1 Millionen jährlich, setzt sich dieses Modell deutlich als das beliebteste durch. Dass das Citybike für Dich das Bestgeeignete ist, bedeutet dies aber nicht. Dieses Rad ist hauptsächlich Mittel zum Zweck. Daher ist es super für den täglichen Einsatz geeignet und macht Kurzstrecken oder auch gelegentliche Tagestouren problemlos mit. Die straßen gerechte Ausstattung mit Nabenschaltung, Rücktrittbremse, Lichtanlage mit Dynamo und Gepäckträger lassen einen sofort losradeln. Es ist leicht zu pflegen und zusätzlich sehr robust. Ein weiterer Vorteil ist die aufrechte Sitzposition, die für einen guten Überblick im Straßenverkehr sorgt. Daraus ergeben sich jedoch auch ein paar Nachteile. Es hat weniger Gänge und ist durch das Zubehör schwerer. Es fährt sich also nicht so sportlich und leicht, wie andere Modelle. Wer es besonders stylish mag, könnte sich auch für die moderne Version des Cityrads interessieren. Das Urban Bike. Es bringt alle Eigenschaften des gängigen Klassikers mit, zeichnet sich jedoch durch stilvolles Design aus. Ein kleines Update in Sachen Geschwindigkeit bringt ein E-Bike mit sich. Der Motor eines E-Bikes darf seinen Fahrer auf bis zu 25 km/h unterstützen. Nicht schnell genug? Bei Pedelecs liegt die Höchstgeschwindigkeit nochmal höher als beim E-Bike. Mit Nummernschild und Zulassung darfst Du sogar 45 km/h fahren.

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Das Hollandrad

Ein ebenfalls sehr stilvolles Fahrradmodell ist das Hollandrad. Es versprüht Retro-Charme und Lässigkeit und ist mittlerweile nicht mehr nur in den Niederlanden, sondern weltweit beliebt. Der hochgebogene Lenker sorgt für eine aufrechte Sitzart und die entspannte Fahrweise sagt vielen Menschen zu. Auch hier gehört meist eine Rücktrittbremse und eine 3 - Gang Nabenschaltung zur Ausstattung. Ein riesen Vorteil ist der fest montierte Kettenkasten, weil Deine Hose garantiert kein Kettenfett abbekommt. Solltest Du allerdings mal ein plattes Hinterrad haben, ist die Reparatur meist sehr teuer, weil der gesamte Kettenkasten ausgebaut werden muss. Wenn Du keine regelmäßigen, großen Radtouren machen willst und auch keinen Wert auf Schnelligkeit legst, könnte das Dein perfektes Fahrrad für die Stadt sein.

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Das Trekkingrad

Anders ist es bei diesem Fahrrad. Das Trekkingrad ist für den Alltags-, aber auch für den sportlichen Gebrauch bestens geeignet. Für längere Touren, leichtes Gelände und den täglichen Pendlerverkehr ist das Trekkingrad genau das richtige. Man fährt sportlich, aber dennoch in einer aufrechten Position komfortabel von A nach B. Die Geometrie ist hier abhängig vom Hersteller. Typische Eigenschaften des Trekkingbikes sind viele Gänge und eine fehlende Rücktrittbremse, Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger sowie leichte und sportliche Komponenten. Die Bremsen haben hier meist eine hohe Qualität. Durch die Leichtigkeit und Kettenschaltung mit vielen Gängen eignet es sich super für längere Touren und man kommt auch den Berg gut hoch. Selbstverständlich gibt es Trekkingräder auch als E-Bikes oder Pedelec, falls Du unterwegs ein bisschen Unterstützung magst.

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Das Crossbike

Last but not least, die sportlichste Variante für den Stadtgebrauch: das Crossbike. Optisch, wie funktionell hängen diese Bikes irgendwo zwischen Trekking- und Rennrad. Anders als beim Trekkingrad können keine Taschen am Fahrrad transportiert werden, Gepäckträger und Schutzbleche fehlen. Auch sind die Reifen schmaler, man sitzt deutlich weiter nach vorne gebeugt und das Crossbike wird meist ohne Licht und Pedale geliefert. Du merkst bereits, der Fokus liegt hier darauf möglichst wenig Gewicht zu haben und schnell zu fahren. Deshalb solltest Du je nach Einsatzgebiet die Regeln zur StVZO- Ausstattung überprüfen, um das Rad im Stadtverkehr nutzen zu dürfen. Das Crossbike ist ein Trainingsgerät und eignet sich für sportliches Fahren durch die Stadt. Anders als das Rennrad, fährt Dich das Crossbike aber auch durch leichtes Gelände. Natürlich gibt es auch eine E-Version. Ob das bei einem Trainingsgerät Sinn macht, ist jedoch fraglich. Wer mit leichtem Gerät radeln will und in der Großstadt oder umliegenden Wäldern etwas für die Fitness tun möchte, ist mit dem Crossbike gut beraten.

Nun hast Du hoffentlich einen besseren Überblick zu den urbanen Möglichkeiten in der Fahrradwelt und hast Dich für ein Modell entschieden? Jetzt muss Dein neuer Liebling nur noch optimal auf Dich eingestellt werden. Lies dazu unseren Artikel, um die richtige Rahmenhöhe zu finden und vereinbare über flexini.com einen Termin bei einem Fahrradhändler in deiner Nähe!

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