Wie umweltschädlich sind E-Bikes?

Überall wird von Klimawandel und Luftverschmutzung geredet. Manche Experten sehen das E-Bike als Lösung aller Mobilitätsprobleme. Andere sagen, die Elektrobikes seien gar umweltschädlich. Blickst Du bei den ganzen Meinungen auch nicht mehr durch?

Wir helfen Dir und klären in diesem Artikel ob E-Bikes wirklich umweltschädlich sind.

Die Akkuherstellung als umweltschädlichster Teil des E-Bikes

Die Umweltbilanz eines Fahrzeugs setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Beim E-Bike spielen Herstellungsprozess von Fahrrad und Akku und der Stromverbrauch eine Rolle.

Bei Elektrorädern werden fast immer Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Einige Materialien, die für die Herstellung gebraucht werden, sind nicht erneuerbare Rohstoffe, die aufwendig in Südamerika, Australien und Afrika abgebaut werden. Daher fällt die Akku-Herstellung bei der Umweltbelastung von E-Bikes besonders negativ ins Gewicht und verursacht ca. 16 % der Treibhausgasemissionen bei der Pedelec-Herstellung.

Die restlichen Bestandteile des Pedelecs bestehen aus ähnlichen Materialien wie das herkömmliche Rad: Stahl, Aluminium und Kunststoff. Trotzdem werden für ein E-Bike etwa 35% mehr Rohstoffe verwendet.

In der Umweltbilanz kann das E-Bike mit einem herkömmlichen Rad also nicht mithalten. Die Herstellung von einem Pedelec kostet mehr Ressourcen und Energie.

Auto vs. E-Bike

Anders sieht das beim Vergleich mit Autos aus.

Das Umweltbundesamt schreibt: “Bei Herstellung und Entsorgung der bei E-Rädern am häufigsten verwendeten Lithium-Ionen-Akkus fallen zwar Treibhausgasemissionen an, vergleicht man diese jedoch mit eingesparten Pkw-Kilometern, sind bereits nach 100 E-Rad-Kilometern die CO2-Emissionen des Akkus ausgeglichen.

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In unserem Artikel Halbwissen Adé! Wir klären die 5 häufigsten Mythen rund ums E-Bike auf kannst Du nachlesen, dass ein Kilometer mit dem Elektrorad anstatt mit dem Auto (mittlerer Dieselmotor) ca. 150g Treibhausgas-Emissionen einspart. Auch im Vergleich zu Roller oder ÖPNV spart das Pedelec eindeutig Emissionen ein.

Wie umweltschädlich ist das Aufladen des Akkus?

Bei einer 100 Kilometer langen Strecke verbraucht ein Auto 40-80 Kilowattstunden Energie, ein E-Bike braucht dafür nur 0,5-2 Kilowattstunden. Wenn der Akku mit Ökostrom geladen wird, fällt die Aufladung kaum ins Gewicht der Ökobilanz.

Je nach Hersteller und Modell halten Akkus 500-1000 Ladezyklen. Je länger der Akku deines Fahrrads hält, desto besser für die Umwelt. Am einfachsten kannst Du die Akkulaufzeit verlängern, indem Du Dich an die Gebrauchsanweisungen des Herstellers hältst.

Zum Vergleich: Anstatt einer einzigen Batterie für E-Autos könnten ca. 200-300 Akkus für Fahrräder hergestellt werden.

Besonders in städtischen Gebieten, kann das E-Bike auch bei der Luftreinhaltung helfen, denn es fährt komplett ohne Abgase. Je länger Du also Dein E-Bike nutzt, desto umweltfreundlicher wird es. Wichtig ist nur, dass kaputte Akkus immer recycelt werden.

Bei mehr Fragen oder einer Beratung zum passenden E-Bike, helfen Dir unsere Fahrradhändler gerne weiter. Buche Dir jetzt einen Termin auf flexini.com!

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