So wirst Du hartnäckigen Rost an Deinem Fahrrad los

Jeder kennt den rötlich braunen Stoff, der sich auf Gegenständen aus Eisen oder Stahl absetzt. Kaum steht Dein Bike länger im Freien, bilden sich jene poröse, rötlich braune Stellen. Doch wie entsteht Rost und warum ist er überhaupt so schlimm?

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Rost entsteht durch die Einwirkung von Feuchtigkeit. Steht Dein Fahrrad im Regen, wirst du früher oder später garantiert mit Rostbildung zu tun haben. Der sogenannte Flugrost ist nicht nur der Optik ein Dorn im Auge. Die Bildung birgt auch Gefahren für die sichere Benutzung Deines Fahrrads. Denn Rost kann von der Oberfläche in den Rahmen eindringen und greift die Substanz des Materials an. Ist der Rahmen angefressen, entstehen Löcher und er kann instabil werden. Fährst Du mit einem instabilen Rahmen weiterhin Fahrrad kann er brechen und Du könntest Dich bei einem Sturz schwer verletzen. Im Straßenverkehr sind auch schnell andere involviert und durch Autos erhöht sich das Verletzungsrisiko noch mehr. Sicherheit hat oberste Priorität, also Finger weg von rostigen Rädern!

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So entfernst Du Flugrost gründlich

Damit der Flugrost an allen Stellen sichtbar wird, musst Du erst einmal jeglichen Schmutz an deinem Fahrrad entfernen. Eine hilfreiche Anleitung, wie Du Dein Fahrrad richtig reinigen kannst, findest Du hier. Ist Dein Fahrrad sauber und trocken, kann es losgehen. Mit Hilfe von Schleifpapier oder Edelstahl-Pads schmirgelst Du den Oberflächenrost ab.

Das Wundermittel Cola

Um den Rest gründlich zu entfernen gibt es mehrere Möglichkeiten. Viele schwören auf die Wirkung von Cola. Du kannst die Teile, je nach betroffenen Stellen 24 Stunden in Cola einweichen lassen oder Alufolie nehmen und mit Cola abreiben. Die enthaltene Säure löst den Rost auf und Du musst sie anschließend nur noch mit Wasser abspülen und trocknen. Bei der Anwendung auf beweglichen Teilen, wie der Kette, musst Du darauf achten, sie nach der Behandlung wieder einzufetten.

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Alternativen

Alternativen zu Cola sind Zitronensäure, Essig mit einer Säurekonzentration von 12 bis 15%, 20-prozentige Phosphorsäure oder ganz einfach Rostentferner aus dem Baumarkt. Die Phosphorsäure kannst Du am besten mit einem Pinsel auf die betroffenen Stellen auftragen. Auch hierbei gilt es das Fahrrad danach abzuspülen und zu trocknen. Für welches Mittel Du Dich auch entscheidest, Dein Rad wird es Dir danken! Da der Rost mit säurehaltigen Mittel entfernt wird, kann auch der Lack angegriffen werden. Dies ist bis auf die Optik jedoch nicht weiter schlimm. Trage am Ende eine Rostschutzgrundierung auf, damit der Rost nicht wiederkehrt. An dieser Grundierung empfehlen wir euch nicht zu sparen.

Sollte der Rost tief sitzen oder lässt sich nicht entfernen, buche über flexini.com jetzt einen Termin bei einem Fahrradhändler in Deiner Nähe und lasse Dein Fahrrad auf entstandene Schäden oder Risse im Rahmen prüfen.

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