Wie Dein Fahrrad an Lebenszeit gewinnt

Ähnlich wie das Auto braucht das Fahrrad dann und wann Aufmerksamkeit und Pflege, damit Du lange Fahrspaß hast. Fahrradpflege hat nicht nur optische Gründe, es geht vor allem darum den Verschleiß zu verlangsamen und somit die Lebensdauer zu erhöhen. Klingt teuer und nach viel Aufwand? Ganz und gar nicht! Die meisten Mittel zur Fahrradpflege hast Du im Haus und es braucht nur wenige Minuten.

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Wie oft Du Dein Fahrrad reinigen musst, hängt natürlich davon ab, wie häufig Du es nutzt. Wer regelmäßig durch den tiefsten Schlamm fährt, muss häufiger ran als Leute, die ihr Rad nur im Stadtverkehr nutzen. Grundsätzlich solltest Du Dir aber alle vier bis acht Wochen Zeit für die Reinigung Deines Fahrrads nehmen und es im Frühjahr in einem Fahrradladen warten lassen. Das ist besonders bei E-Bikes wichtig, da es regelmäßig Software Updates gibt und es sich mit der neuesten Version am besten in die Saison starten lässt. Den Schmutz nach einer Schlammfahrt direkt zu entfernen erspart Dir übrigens viel Arbeit. Denn ist der Schlamm einmal getrocknet, wird es anschließend umso schwerer ihn wieder loszuwerden.

Das brauchst Du:

  1. Einen Eimer mit warmem Wasser und Spülmittel (am besten biologisch abbaubar)
  2. Bürste
  3. Zahnbürste
  4. mehrere Lappen (alternativ ein Tuch, alte T-Shirts oder Socken)
  5. Schwamm
  6. Kettenfett oder Wachs
  7. Pflegeöl

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Und so geht’s:

Anfangs baust Du am besten Deine Laufräder aus. Dafür stellst Du das Rad kopfüber auf Lenker und Sattel ab. So kommst Du leichter an den Rahmen und die Räder. Dafür stellst du das Rad auf den Kopf, so dass es auf dem Satten und dem Lenker steht.

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Den Rahmen putzen

Jetzt reibst Du das komplette Fahrrad mit Wasser und Spüli ein und lässt das ganze ein paar Minuten einweichen. Anschließend kannst Du das Ganze mit einem Schwamm oder bei hartnäckigem Schmutz mit einer Bürste abschrubben. Dann spritzt Du alles mit Wasser ab. Am besten ist hier ein Gartenschlauch, da mehr Druck aufgebaut werden kann, als beispielsweise bei einer Gießkanne. Manche benutzen an dieser Stelle auch einen Hochdruckreiniger. Viele warnen davor, weil das Wasser durch den hohen Druck an abgedichtete Stellen dringen kann und dort auf Dauer Rost bildet. Im nächsten Schritt wird das Fahrrad mit einem Lappen oder Tuch abgetrocknet. Alternativ kannst Du auch Deine alten T-Shirts benutzen. Ist das Fahrrad trocken, sprühst Du das Pflegeöl auf und lässt es 5 Minuten einwirken. Danach musst Du den es mit einem trockenen Lappen wieder abwischen. Na, glänzt der Lack schon? Pssst! Ein Geheimtipp ist es Dein Bike nach jedem vierten Waschgang zusätzlich mit einem Autolack Pflegemittel einzureiben. Die Farbe kommt so wieder besonders strahlend zum Vorschein.

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Die Fahrradkette reinigen

Nun kannst Du die Laufräder wieder einbauen und Dich der Fahrradkette widmen. Deren Reinigung macht optisch zwar keinen Unterschied, für die Langlebigkeit Deines Fahrrads ist sie aber essenziell! Denn Deine Fahrradkette braucht Öl, um geschmeidig zu bleiben. Ohne das Öl und die Schmierung wird Sand zu Schleifpapier und Du kannst Dich umso früher von Deiner Kette verabschieden. Um das zu verhindern, befolgst Du zwei einfache Schritte. Zuerst reinigst Du die Kette. Dazu kannst Du eine Zahnbürste nehmen und mit Spülwasser anfeuchten. Jetzt wird es ein wenig fisselig. Beide Seiten der Kette müssen abgebürstet werden, um festsitzenden Dreck zu entfernen. Lass es kurz einwirken und gehe anschließend noch mal mit einem Lappen, der ebenfalls leicht mit Spüli befeuchtet ist über die Kette. Die einfachste Technik ist hier den Lappen leicht um die Kette zu schließen und sie durch Drehen des Hinterrads langsam durch den Lappen laufen zu lassen. Der zweite Schritt ist nun die Kette zu fetten. Das solltest Du auf keinen Fall auslassen, Du erinnerst dich an das Schleifpapier. Jedes Kettenglied wird gründlich mit Kettenöl gefettet, danach wischst Du den Überschuss vorsichtig mit einem frischen Tuch ab. Wer sich nicht mit Kettenöl einsauen will, kann auch Kettenwachs benutzen, der hält allerdings nicht so lange. Du willst noch mehr Infos über das Reinigen der Kette? Dann bist Du hier gut beraten.

Für hartnäckigen Rost, größere Probleme oder die Inspektion im Frühjahr, suche am besten einen Spezialisten auf. Zweiradmechaniker sind durch ihr Fachwissen und die Weiterbildungen auf dem neuesten Stand von Sicherheit und Technik und können Dir garantiert helfen! Gehe dafür auf flexini.com und buche einen Termin bei einem Fahrradhändler in Deiner Nähe!

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