Nehmen Unfälle mit E-Bikes zu?

Dem ADFC zufolge sind inzwischen 3,5 Millionen Radfahrer mit Pedelecs auf deutschen Straßen unterwegs. Aber bergen die Flitzer wirklich ein höheres Unfallrisiko als herkömmliche Räder? Hier erfährst Du alle Fakten zum Thema Unfälle mit E-Bikes!

E-Bikes dürfen in Deutschland mit 25 km/h über die Straßen flitzen, schneller zu fahren ist nur mit sogenannten S-Pedelecs erlaubt, die rund 20 km/h mehr Tempo vorlegen. Auch wenn das nicht übermäßig schnell erscheint, stieg die Zahl der tödlichen Unfälle mit E-Bikes zwischen Januar bis Ende Oktober 2018 um fast 30 %. Insgesamt waren ⅕ aller getöteten Radfahrer im letzten Jahr mit dem E-Bike unterwegs. Unfälle, bei denen E-Bike-Fahrer mit Verletzungen davon kamen, verzeichneten einen noch steileren Anstieg: Im Vergleich zum Vorjahr verletzten sich über 50 % Radfahrer mehr auf dem Pedelec. Aktuell liegt die Zahl der verletzten E-Bike-Fahrer bei 6998. Doch woran liegt es, dass die Unfallrate für Pedelecs so viel höher ist und die Unfälle oft tödlich enden? Schließlich liegt der Anteil der Pedelecs in Deutschland sehr viel niedriger im Vergleich zu den 70 Millionen Fahrrädern in Deutschland.

Ältere Fahrer verunglücken häufiger

Laut Statista machte die größte Unfallgruppe zwischen 2014 und 2017 Personen mit einem Lebensalter von 75 Jahren oder älter aus, aber auch Fahranfänger waren betroffen. Der Grund: Die unerfahrenen und unsicheren Fahrer begeben sich meist zu schnell auf die E-Bikes, ohne sich der Geschwindigkeit wirklich bewusst zu sein, sagen Unfallforscher. Grund für rund ⅓ aller Unfälle mit Pedelecs war eine überhöhte Geschwindigkeit. Die wachsenden Unfallzahlen seien aber nicht nur auf das Alter der Fahrer zurückzuführen, sondern schlicht auf die wachsende Zahl der E-Bikes in Deutschland, so der ADFC.

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