Mit dem E-Mountainbike durch den kalten Winter - 5 heiße Tipps

  • Tipps & Tricks

Mountainbiking ist nur etwas für den Sommer? Auf keinen Fall! Wer das Biken heiß und innig liebt, den zieht es auch raus in die kalte Jahreszeit. Allerdings sollten einige Dinge beachtet werden, damit man selbst und das E-MTB den Winter unbeschadet übersteht.

Wir verraten euch 5 Tipps, die das Fahren im Matsch und Schnee zu einem unverwechselbaren Erlebnis machen.

Surfen leicht gemacht - die optimale Fahrtechnik

Bei schönem Wetter kann jeder fahren - schwieriger wird es, wenn die Reifen auf schlammige und verschneite Wege treffen. Schon früh sollten daher das Gleichgewicht geschult werden. Das funktioniert am besten, wenn man sich schon im Herbst den schmierigen Untergründen stellt - Übung macht halt den Meister. ;-) Wer direkt die Herausforderung in der verschneiten Winterlandschaft sucht, der sollte hier ein paar Profi-Tricks beachten: Beim Geradeausfahren das Körpergewicht 50/50 auf das Vorder- und Hinterrad verteilen, bei Gefälle natürlich anpassen. Geht die wilde Fahrt abwärts, einfach den Körperschwerpunkt weiter nach hinten verlagern. Das trifft auch auf besonders weichen Untergrund zu. Hier ist es wichtig, das Vorderrad zu entlasten, weit mit dem Körper nach hinten gehen und geschmeidig durch den Pulverschnee surfen. Auch das Lenken im Schnee ist gar nicht so leicht. Damit die Bewegung überhaupt ankommt und genügend Grip da ist, sollte das vordere Rad belastet werden. In der Kurve das Bike leicht nach innen drücken und das Gewicht nach außen verlagern. Geht es mal steil bergauf, bitte sitzen bleiben! Ellbogen eng am Körper, Schultern schön tief und ordentlich strampeln nicht vergessen.

Die richtige Reinigung

Wer die abenteuerliche Winterfahrt schon hinter sich hat, der radelt meistens mit einem nass-matschigen MTB nach Hause. Die Mischung aus Salz und Schmutz setzt besonders der Kette, den Brems- und Schaltzügen zu, diese sollten beim E-MTB, aber auch bei nicht-motorisierten Fahrrädern, häufig gereinigt werden. Auf die Elektrik muss aber ganz besonders geachtet werden. Schon während der Fahrt gilt: Sie darf nicht komplett nass werden! Regen und Spritzwasser können ihr allerdings nichts anhaben. Bei der Reinigung bloß nicht den Hochdruckreiniger benutzen. So könnte nämlich Wasser in die abgedichtete Elektrik gelangen. Ein weicher Schwamm und warmes Wasser sollten völlig ausreichen, danach trocken reiben nicht vergessen. Wer sein Rad schon präventiv schützen möchte, der kann bestimmte Sprays benutzen, die wasserabweisend sind und Korrosion verhindern.

Bestens ausgerüstet - die richtige Bereifung

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Winterreifen gibt es nicht nur für das Auto. Auch das Fahrrad sollte bestenfalls zum Jahreswechsel eine neue Bereifung bekommen. Die spezielle Lamellentechnik und das weichere Gummi minimieren die Rutschgefahr. Ein kleiner Trick am Rande: Einfach den Luftdruck ein wenig absenken, die erhöhte Auflagefläche erleichtert steuern und bremsen. Aber Achtung: Die Untergrenze für den Luftdruck sollte die Angabe auf den Flanken nicht unterschreiten!

Einen geeigneten Abstellplatz finden

Wie bereits erwähnt: Zu viel Nässe schadet dem E-MTB. Das gilt nicht nur für die Fahrt und die Reinigung, sondern auch für den Abstellplatz. Im Optimalfall sollte das stehende Rad gegen Regen und Schnee geschützt sein, hierfür wäre ein Vordach oder ein Carport die beste Lösung. Alternativ steht dem Mountainbike auch ein schickes Regencape - hauptsache es ist luftig, denn das Rad sollte die Möglichkeit haben zu trocknen und Stauwasser sollte sich gar nicht erst bilden. Die Garage, die auch das viel genutzte Auto beherbergt, ist kein idealer Abstellplatz, denn das Kondenswasser fördert die Korrosionsbildung.

Der richtige Umgang mit dem Akku

Ob es nun durch eisige Winterlandschaften oder heiße Wüsten geht, der Akku des E-MTB hält einiges aus. Aber auch er hat seine Wohlfühltemperatur: zwischen 5 und 30 Grad sind ihm am liebsten. Daher sollte der Akku bei abweichenden Temperaturen, gerade unter dem Gefrierpunkt, mit in die Wohnung oder ins Büro genommen werden. Der Sinn dahinter: Der Akku sollte nicht zu kalt werden, während der Fahrt ist das kein Problem, da er sich ja selbst “warm hält”. Wie das restliche Rad, sollte auch der Akku gerade im Winter gepflegt und gereinigt werden. Ein wenig Polfett konserviert Kontakte und Batterien.

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